KUNSTINSTALLATION von REINHARD PONTIUS
13. Februar – 19. April 2026
Eine fast drei Meter hohe Holzfigur in der Unterkirche der Frauenkirche lässt einen nicht in Ruhe. Kein Schwert, keine Rüstung — nur ein Blick, dem man nicht entkommt, und eine Hand, die sich öffnet.
In dieser Episode sprechen wir über Reinhard Pontius‘ Skulptur „Michael“: über den ikonografischen Bruch mit einer jahrhundertealten Kriegertradition, über das Holz der Waldschlösschenbrücke, das aus Dresdner Protest und Verlust eine Figur der Versöhnung werden ließ — und über eine Reise durch Coventry, Vladslo und Auschwitz, die sich unsichtbar in das Werk eingeschrieben hat.
Kunst, die keine Botschaft im Plakatstil liefert. Sondern Gegenwart erzeugt.
Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter dresden-stadtfuehrer.de
KUNSTINSTALLATION von REINHARD PONTIUS
13. Februar – 19. April 2026
Eine fast drei Meter hohe Holzfigur in der Unterkirche der Frauenkirche lässt einen nicht in Ruhe. Kein Schwert, keine Rüstung — nur ein Blick, dem man nicht entkommt, und eine Hand, die sich öffnet.
In dieser Episode sprechen wir über Reinhard Pontius‘ Skulptur „Michael“: über den ikonografischen Bruch mit einer jahrhundertealten Kriegertradition, über das Holz der Waldschlösschenbrücke, das aus Dresdner Protest und Verlust eine Figur der Versöhnung werden ließ — und über eine Reise durch Coventry, Vladslo und Auschwitz, die sich unsichtbar in das Werk eingeschrieben hat.
Kunst, die keine Botschaft im Plakatstil liefert. Sondern Gegenwart erzeugt.
KUNSTINSTALLATION von REINHARD PONTIUS
13. Februar – 19. April 2026
Eine fast drei Meter hohe Holzfigur in der Unterkirche der Frauenkirche lässt einen nicht in Ruhe. Kein Schwert, keine Rüstung — nur ein Blick, dem man nicht entkommt, und eine Hand, die sich öffnet.
In dieser Episode sprechen wir über Reinhard Pontius‘ Skulptur „Michael“: über den ikonografischen Bruch mit einer jahrhundertealten Kriegertradition, über das Holz der Waldschlösschenbrücke, das aus Dresdner Protest und Verlust eine Figur der Versöhnung werden ließ — und über eine Reise durch Coventry, Vladslo und Auschwitz, die sich unsichtbar in das Werk eingeschrieben hat.
Kunst, die keine Botschaft im Plakatstil liefert. Sondern Gegenwart erzeugt.
Eine Ausstellung der Kunstsammlungen Chemnitz im Museum Gunzenhauser vom 10.02.2026 bis 31.05.2026
1933 verliert Otto Dix seine Professur an der Dresdner Kunstakademie und zieht sich an den Bodensee zurück. Was auf den ersten Blick wie ein Rückzug ins Idyll wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine der faszinierendsten Werkphasen der deutschen Malerei: menschenleere Landschaften in altmeisterlicher Lasurtechnik, religiöse Allegorien als codierter Kommentar zur Zeit, ein letztes Selbstbildnis kurz vor der Einberufung zum Volkssturm. Michael Brey besucht die Ausstellung Otto Dix und die Neue Sachlichkeit im Museum Gunzenhauser in Chemnitz und fragen, was diese Bilder wirklich zeigen – und was von der Neuen Sachlichkeit bleibt, wenn die Großstadt wegfällt.
1933 verliert Otto Dix seine Professur an der Dresdner Kunstakademie und zieht sich an den Bodensee zurück. Was auf den ersten Blick wie ein Rückzug ins Idyll wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine der faszinierendsten Werkphasen der deutschen Malerei: menschenleere Landschaften in altmeisterlicher Lasurtechnik, religiöse Allegorien als codierter Kommentar zur Zeit, ein letztes Selbstbildnis kurz vor der Einberufung zum Volkssturm. Michael Brey besucht die Ausstellung Otto Dix und die Neue Sachlichkeit im Museum Gunzenhauser in Chemnitz und fragen, was diese Bilder wirklich zeigen – und was von der Neuen Sachlichkeit bleibt, wenn die Großstadt wegfällt.