• DoubleTake - ein podcast von ostmodern Podcast

    Drei Männer für eine Krone

    Dresden, 1715. Der Zwinger wächst aus dem Sandstein, und oben auf dem Wallpavillon thront er: Herkules, die Weltkugel auf den Schultern – das steinerne Ebenbild eines Königs, der sich selbst für einen Halbgott hielt.

    Aber wer trägt eigentlich den Herkules?

    Neben anderen strehen vor allem drei Männer hinter dem Glanz der augusteischen Ära. Jakob Heinrich von Flemming, Generalfeldmarschall und kältester Kopf am Dresdner Hof. Balthasar Permoser, Hofbildhauer und Schöpfer vieler Sandsteinfiguren im Zwinger. Und Berend Lehmann, der jüdische Hoffaktor aus Halberstadt, ohne dessen Millionen August der Starke nie König von Polen geworden wäre.

    In dieser Episode treffen sie aufeinander – in einem fiktiven Dialog, gespeist aus historischen Quellen. Es geht um Macht und Kredit, um Konfession als Werkzeug, um das Risiko derer, die im Schatten der Großen operieren.

    Drei Männer für eine Krone

    Dresden, 1715. Der Zwinger wächst aus dem Sandstein, und oben auf dem Wallpavillon thront er: Herkules, die Weltkugel auf den Schultern – das steinerne Ebenbild eines Königs, der sich selbst für einen Halbgott hielt.

    Aber wer trägt eigentlich den Herkules?

    Neben anderen strehen vor allem drei Männer hinter dem Glanz der augusteischen Ära. Jakob Heinrich von Flemming, Generalfeldmarschall und kältester Kopf am Dresdner Hof. Balthasar Permoser, Hofbildhauer und Schöpfer vieler Sandsteinfiguren im Zwinger. Und Berend Lehmann, der jüdische Hoffaktor aus Halberstadt, ohne dessen Millionen August der Starke nie König von Polen geworden wäre.

    In dieser Episode treffen sie aufeinander – in einem fiktiven Dialog, gespeist aus historischen Quellen. Es geht um Macht und Kredit, um Konfession als Werkzeug, um das Risiko derer, die im Schatten der Großen operieren.

    Der Goldene Reiter — Barock ohne Bremse

    Am 26. November 1736 wurde auf dem Dresdner Neustädter Markt ein Reiterstandbild aufgestellt — ohne Trompetenstoß, ohne Festrede, ohne den Herrscher, dem es gilt. August der Starke war da bereits tot. Was blieb, ist eines der eigenwilligsten Denkmäler des europäischen Barock: kein Bronzeguss, sondern getriebenes Kupferblech unter einer Vergoldung und ein präzise kalkuliertes Herrschaftsprogramm — mit dem Löwenfell des Herkules als Schlüssel. In dieser Episode gehen wir der Frage nach, was der Goldene Reiter wirklich zeigt: warum August sich für die Levade entschied, was Ludwig XIV. damit zu tun hat, wie ein Augsburger Handwerker das unlösbare technische Problem löste — und warum die DDR das Monument mit bemerkenswerter Sorgfalt pflegte.

    Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter https://www.dresden-stadtfuehrer.de/

    August der Starke und die Ironie der Macht

    Er zerbrach Hufeisen mit bloßen Händen, kaufte sich eine Königskrone mit geliehenem Geld – und rollte dem russischen Zarenreich den roten Teppich nach Mitteleuropa aus.

    Friedrich August I. von Sachsen wollte ein Imperium schmieden, das den Habsburgern und Hohenzollern Paroli bieten konnte. Stattdessen schwächte er eines der reichsten und mächtigsten Territorien des Reiches, verlor Polen an schwedische Bajonette und wurde zum Juniorpartner des Zaren. Ein politisches Desaster auf ganzer Linie.

    Und trotzdem: Wer heute nach Dresden kommt, sieht den Zwinger, das Grüne Gewölbe, das Meißner Porzellan – und staunt.

    In dieser Episode erzählen wir, wie ein barocker Opportunist die Religion zur Ware degradierte, warum ein Trinkgelage in Rawa Ruska das Schicksal Osteuropas besiegelte – und was es bedeutet, ein politischer Verlierer zu sein, der dennoch unsterblich wird.

    Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter dresden-stadtfuehrer.de

    August der Starke und die Ironie der Macht

    Er zerbrach Hufeisen mit bloßen Händen, kaufte sich eine Königskrone mit geliehenem Geld – und rollte dem russischen Zarenreich den roten Teppich nach Mitteleuropa aus.

    Friedrich August I. von Sachsen wollte ein Imperium schmieden, das den Habsburgern und Hohenzollern Paroli bieten konnte. Stattdessen schwächte er eines der reichsten und mächtigsten Territorien des Reiches, verlor Polen an schwedische Bajonette und wurde zum Juniorpartner des Zaren. Ein politisches Desaster auf ganzer Linie.

    Und trotzdem: Wer heute nach Dresden kommt, sieht den Zwinger, das Grüne Gewölbe, das Meißner Porzellan – und staunt.

    In dieser Episode erzählen wir, wie ein barocker Opportunist die Religion zur Ware degradierte, warum ein Trinkgelage in Rawa Ruska das Schicksal Osteuropas besiegelte – und was es bedeutet, ein politischer Verlierer zu sein, der dennoch unsterblich wird.

    Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter dresden-stadtfuehrer.de