• DoubleTake - ein podcast von ostmodern

    August der Starke und die Ironie der Macht

    Er zerbrach Hufeisen mit bloßen Händen, kaufte sich eine Königskrone mit geliehenem Geld – und rollte dem russischen Zarenreich den roten Teppich nach Mitteleuropa aus.

    Friedrich August I. von Sachsen wollte ein Imperium schmieden, das den Habsburgern und Hohenzollern Paroli bieten konnte. Stattdessen schwächte er eines der reichsten und mächtigsten Territorien des Reiches, verlor Polen an schwedische Bajonette und wurde zum Juniorpartner des Zaren. Ein politisches Desaster auf ganzer Linie.

    Und trotzdem: Wer heute nach Dresden kommt, sieht den Zwinger, das Grüne Gewölbe, das Meißner Porzellan – und staunt.

    In dieser Episode erzählen wir, wie ein barocker Opportunist die Religion zur Ware degradierte, warum ein Trinkgelage in Rawa Ruska das Schicksal Osteuropas besiegelte – und was es bedeutet, ein politischer Verlierer zu sein, der dennoch unsterblich wird.

    Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter dresden-stadtfuehrer.de

    August der Starke und die Ironie der Macht

    Er zerbrach Hufeisen mit bloßen Händen, kaufte sich eine Königskrone mit geliehenem Geld – und rollte dem russischen Zarenreich den roten Teppich nach Mitteleuropa aus.

    Friedrich August I. von Sachsen wollte ein Imperium schmieden, das den Habsburgern und Hohenzollern Paroli bieten konnte. Stattdessen schwächte er eines der reichsten und mächtigsten Territorien des Reiches, verlor Polen an schwedische Bajonette und wurde zum Juniorpartner des Zaren. Ein politisches Desaster auf ganzer Linie.

    Und trotzdem: Wer heute nach Dresden kommt, sieht den Zwinger, das Grüne Gewölbe, das Meißner Porzellan – und staunt.

    In dieser Episode erzählen wir, wie ein barocker Opportunist die Religion zur Ware degradierte, warum ein Trinkgelage in Rawa Ruska das Schicksal Osteuropas besiegelte – und was es bedeutet, ein politischer Verlierer zu sein, der dennoch unsterblich wird.

    Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter dresden-stadtfuehrer.de

    Herkules – Held und Antiheld

    Eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 22.11.2025—28.06.2026

    Kaum eine Figur der abendländischen Bildtradition ist so widersprüchlich besetzt wie Herkules: Tugendheld und Triebtäter, Erlöser und Zerstörer, göttlicher Auserwählter und tragisch Getriebener. Die SKD-Ausstellung „Herkules – Held und Antiheld“ in der Gemäldegalerie Alte Meister versammelt Meisterwerke von der griechischen Antike bis zum Klassizismus. Wir diskutieren, was die Schau leistet, wo sie zögert – und warum gerade Dresden ein privilegierter Ort für diesen Mythos ist.

    Die Voiceovers des Hauptteils dieser Episode wurden mit einem KI-Sprachmodell produziert, das auf der Stimme von Michael Brey basiert. Alle Inhalte, Recherchen und kuratorischen Urteile stammen selbstverständlich von uns. Live könnte Ihr uns erleben unter dresden-stadtfuehrer.de

    Herkules – Held und Antiheld

    Eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 22.11.2025—28.06.2026

    Kaum eine Figur der abendländischen Bildtradition ist so widersprüchlich besetzt wie Herkules: Tugendheld und Triebtäter, Erlöser und Zerstörer, göttlicher Auserwählter und tragisch Getriebener. Die SKD-Ausstellung „Herkules – Held und Antiheld“ in der Gemäldegalerie Alte Meister versammelt Meisterwerke von der griechischen Antike bis zum Klassizismus. Wir diskutieren, was die Schau leistet, wo sie zögert – und warum gerade Dresden ein privilegierter Ort für diesen Mythos ist.

    Herkules – Held und Antiheld

    Eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 22.11.2025—28.06.2026

    Kaum eine Figur der abendländischen Bildtradition ist so widersprüchlich besetzt wie Herkules: Tugendheld und Triebtäter, Erlöser und Zerstörer, göttlicher Auserwählter und tragisch Getriebener. Die SKD-Ausstellung „Herkules – Held und Antiheld“ in der Gemäldegalerie Alte Meister versammelt Meisterwerke von der griechischen Antike bis zum Klassizismus. Wir diskutieren, was die Schau leistet, wo sie zögert – und warum gerade Dresden ein privilegierter Ort für diesen Mythos ist.